PostHeaderIcon HAMVASI Sylvia

Die in Budapest geborene Sopranistin Sylvia Hamvasi studierte an der Musikhochschule in ihrer Heimatstadt. Sie besuchte Meisterkurse bei Vera Rózsa, Júlia Hamari, Nicholas Clapton, Ilona Bakonyi und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe.
Ihr Debüt gab sie als Gilda (Verdi „Rigoletto“) und Pamina (Mozart „Die Zauberflöte“) an der Ungarischen Staatsoper. Als Konzertsängerin führten sie Engagements durch ganz Europa. Sie gastierte u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Erminde in Reinhard Keiser’s „Der lächerliche Prinz Jodelet“ (Regie: Uwe Eric Laufenberg), in Bonn als Mimí in Puccinis „La bohème“ (Regie: Dietrich Hilsdorf) und in Frankfurt als Konstanze in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ (Regie: Christof Loy).
Sylvia Hamvasi ist seit 2001/02 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. In dieser Zeit hat sie sich mit wichtigen Mozart-Partien wie Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“), Susanna („Die Hochzeit des Figaro“), Pamina („Die Zauberflöte“), Sandrina („La finta giardiniera“) und Celia und Lucio Cinna („Lucio Silla“), aber auch als Antonia (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“), Mimì (Puccini „La bohème“), Gilda (Verdi „Rigoletto“), als Titania (Britten „A midsummer night’s dream), als Lucia di Lammermoor (Donizetti) und in verschiedenen Partien im Monterverdi- und im Janáček-Zyklus der Deutschen Oper am Rhein ihr Publikum gewinnen können. Von außerordentlicher Überzeugungskraft war ihre Interpretation der Titelpartie in Gustav Charpentiers Oper „Louise“, einer Opernrarität, die in der spannungsgeladenen Inszenierung von Christof Loy zu Beginn der Spielzeit 2008/09 Furore machte. In der neuen Spielzeit 2009/10 ist sie erneut in dieser Partie und des Weiteren als Nedda (Leoncavallo „Pagliacci“), Cleopatra (Händel „Giulio Cesare in Egitto“), Antonia (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“) und als Pamina zu hören.
 

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